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  "title": "Testing Lynx: Building Apps with TikTok's Open-Source Kit",
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  "transcript": "ByteDance, die Entwickler von TikTok, haben ein neues Framework veröffentlicht für die Entwicklung von Apps.\nAlso Web-Apps, also Webseiten, aber auch Mobile-Apps für Android und iOS.\nAlles mit demselben Code.\nUnd da kennt ihr vielleicht schon ein paar, die das auch machen wollen.\nXamarin war mal relativ beliebt.\nUnd vor allem natürlich Flutter.\nNur hat Flutter den großen Nachteil, man muss im Grunde genommen eine komplett neue Programmiersprache,\nnämlich Dart lernen, und das komplette Framework, nämlich Flutter, muss man auch lernen.\nUnd das ist abschreckend.\nDas macht nicht unbedingt Spaß und wirklich nativ sind diese Apps dann ja am Ende oftmals auch nicht.\nAlso ja, sie sind nativ, aber halt nicht so nativ, wie es mit Kotlin oder Swift wäre.\nUnd das möchte Lynx, das Framework, ganz gerne fixen.\nInklusive all dem, was drumherum ist.\nNämlich vor allem der Geschwindigkeit.\nEine hohe Priorität liegt auf First Framework.\nDas heißt, das First oder Instant First Framework, IFR haben sie es genannt.\nDas heißt, das erste Frame muss sofort im besten Fall angezeigt werden.\nUnd dann werden irgendwelche Daten geholt, die sehr, sehr schnell da sein sollen.\nUnd ich habe das Ganze jetzt mal getestet.\nIch habe eine App entwickelt, die ist jetzt nicht in Play Store oder sowas.\nAber ich wollte einfach mal wissen, wie ist dieses Framework?\nWas kann man damit alles tun?\nIch habe mich so ein bisschen reingearbeitet und will euch heute mal meine Erfahrungen mitteilen dabei.\nDas Ganze ist tatsächlich sehr leicht und sehr schnell machbar.\nAlso eine Entwicklungsumgebung ist sehr schnell machbar und ist auch schon tatsächlich in der Praxis bei vielen Apps von ByteDance im Einsatz.\nAlso TikTok Studio ist wohl komplett in Lynx geschrieben und auch einige Teile von der TikTok App sind, also die Suche zum Beispiel oder diese internen Apps wie Disney 100.\nIch bin nicht oft auf der Seite oder auf der App, aber die sollen wohl auch alle damit gemacht sein.\nUnd fairerweise, das ist ziemlich cool, denn ich kann wohl auch Lynx in eine bestehende Android App reinpacken.\nDas heißt, ich kann das einfach da drin benutzen.\nEs ist also nicht nur ein Framework, sondern auch ein Add-on, wenn ihr so wollt.\nUnd ja, der erste Setup-Entwurf ist super, super einfach.\nAlso ihr baut mit RSpeedy das Fundamentprojekt sozusagen, was RSpeedy ist, kommen wir gleich noch dazu.\nDann geht ihr rein, installiert die Abhängigkeiten mit NPM, ganz normal mit dem Node Package Manager und dann könnt ihr NPM Run Dev machen.\nUnd jeder Webentwickler wird hier frohlocken, möchte man sagen, denn es ist super einfach.\nAlso das alles, das ist eine Toolchain, das sind Werkzeuge, mit denen arbeitet jeder Webentwickler permanent.\nDa gibt es quasi keinen Weg mehr drumherum.\nUnd im Grunde genommen muss man auch sagen, dass Lynx eigentlich eine Spezialversion von React ist.\nEs schreibt sich ziemlich wie React.\nEs hat ein paar Feinheiten, die wir natürlich in React nicht haben, weil es für App-Entwicklung gedacht ist.\nUnd dementsprechend ist es relativ schnell erlernt.\nUnd ein relativ einfaches Handwerk.\nIch habe das Ganze auch mal für euch gefilmt.\nUnd wie gesagt, der Prozess ist relativ einfach.\nIhr könnt euch auch entscheiden, ob ihr zum Beispiel TypeScript oder JavaScript benutzen wollt.\nUnd ihr könnt euch sogar entscheiden, welchen Linter ihr benutzen wollt.\nUnd anschließend habt ihr einfach diese App da und könnt NPM Install ausführen.\nGeht ziemlich schnell und dann habt ihr im Endeffekt alle Abhängigkeiten, die ihr braucht.\nWichtig ist allerdings, dass ihr eine Node-Version von 18 oder höher habt.\nDas sollte eigentlich sowieso jeder haben.\nUnd ja, dann könnt ihr das schon laufen lassen.\nUnd wenn ihr es laufen lasst, dann bekommt ihr lustigerweise...\nÄhm, so einen wunderschönen QR-Code in eurem Terminal, den ihr dann scannen könnt mit eurem Smartphone.\nUnd dort wird dann die App ausgeführt.\nSo, jetzt läuft auf diesem Bundle hier, ähm, läuft ja an sich nicht direkt eine native Android-App.\nDas heißt, wir brauchen einen kleinen Workaround, damit wir das Ganze auf Android oder auf iOS wirklich zum Laufen bringen können.\nDas ist erstmal nur der, naja, das Bundle, das wir dann sozusagen...\n...ausführen wollen.\nDas wird dann live übertragen auf unser Mobilgerät.\nDas heißt, die App läuft nicht in einem virtuellen Gerät, sondern wirklich auf diesem, äh, auf eurem nativen Mobilgerät.\nUnd da könnt ihr dann einfach alles testen, was ihr eben machen wollt.\nÄhm, und ja, ich hab das auch mal, ähm, für euch mitgenommen.\nIhr braucht nämlich zum Ausführen lokal auf eurem Smartphone, ähm, im Grunde genommen dieses Tool hier.\nDas ist schon direkt auch verlinkt.\nDas ist in der Anleitung als QR-Code drin, damit ihr es mit dem Handy scannen könnt.\nUnd dann direkt installieren könnt.\nUnd wie gesagt, der, äh, das ist der Lynx Explorer.\nDort ist, es ist eine normale App.\nEs ist eine APK.\nEs ist nicht im Play Store oder im App Store.\nUnd es geht nur unter Android.\nÄhm, unter Apple müsst ihr einen anderen Workaround machen, damit ihr da auch diese Apps drauflaufen lassen könnt.\nAber da ich kein iOS-User bin, ich hab keine Ahnung davon.\nDementsprechend werde ich euch den Android-Weg hier zeigen müssen.\nÄhm, im Grunde genommen, Lynx Explorer ist eine App, die ihr als APK runterladen könnt.\nDas ist diese hier, Lynx Explorer Release APK.\nUnd die installiert ihr dann bei euch auf dem Android-Gerät.\nUnd das ist dann wie eine Art Launcher, mit dem ihr diese, diese Anwendung, die ihr entwickelt habt, mit Lynx ausführen könnt.\nSo, ähm, und ja, das Ding ist auch tatsächlich auf GitHub.\nDas ist nicht irgendwie Closed-Source oder sowas.\nMan kann das wirklich komplett auch selber, wenn man möchte, kompilieren und bei sich dann installieren.\nAlso da, ähm, ja, da ist auf jeden Fall alles da.\nÄhm, und genau, wenn man das dann ausführt, das ist der Lynx Explorer.\nDa kann man dann entweder hier oben über diesen, ich zeig's euch nochmal ganz kurz,\nüber diesen Scanner hier, den QR-Code-Scanner ausführen.\nOder man gibt halt, wie ein Dulli, weil ich's vorher nicht gefunden hab, die URL selber ein.\nUnd dann bekommt man diese App.\nÄhm, und das ist eure Lynx-App, die ihr dann lokal entwickelt habt.\nDas heißt, das ist live gestreamt von meinen, äh, von meinem PC über diese URL mit dem Bundle drin.\nUnd die sind auch tatsächlich verknüpft.\nUnd das heißt, wenn ich jetzt da was ändere, das zeig ich euch gleich noch, ähm, dann bekommt ihr diese Änderung auch direkt da rein.\nUnd das ist eine voll funktionsfähige App.\nDie sieht auch aus, als wäre sie eine native Android-App.\nÄhm, und mit dem könnt ihr eigentlich alles machen.\nSo.\nUnd wenn ich jetzt hier was ändere, ich hab, wie gesagt, das Ganze mal für euch gefilmt.\nUnd hier zum Beispiel was anderes eingebe, das ist einfach nur der Text unten hier.\nÄhm, und den zum Beispiel verändere auf Subscribe to Morpheus.\nWas ihr übrigens tun solltet, selbstverständlich.\nDann wird mir das auch direkt, also mit ein klein bisschen Verzögerung, so 0, ein paar Sekunden,\nwird mir diese Änderung auch wirklich in meiner, äh, in meiner Development-Umgebung angezeigt.\nDas heißt, ich entwickle wirklich auf meinem Smartphone.\nUnd, ähm, hab eigentlich hier eine Live-Connection.\nDebugging hingegen ist nicht darüber möglich.\nÄhm, sofern es funktioniert, ja, habt ihr, ähm, nicht wirklich die Möglichkeit, da groß irgendwas zu machen.\nIhr könnt eigentlich nur sehen, was passiert ist.\nUnd dann mit dem Feedback und auch den Bugs, die ihr in der App angezeigt bekommt,\nnicht in eurer lokalen Umgebung, könnt ihr dann tatsächlich das Ganze ausprobieren.\nUnd fairerweise, das ist, das ist eine wahnsinnig schnelle Möglichkeit, um, ähm, um zu debuggen.\nAlso, wenn ich mir überlege, wie viel Aufwand das eigentlich ist,\nsein Smartphone in Development-Modus zu versetzen, dann an PC anzuschließen, dann über USB zu debuggen,\noder auch über den WiFi-Code zu debuggen, den man ja in Android Studio hat, ähm, da geht das hier sehr viel lockerflockiger von der Hand.\nIch hab sehr viel Länge gebraucht, um mein Android Studio aufzusetzen.\nDafür hatte ich dort dann aber natürlich auch eine richtige Entwicklungsumgebung, ähm, mit allem Drum und Dran.\nUnd das geht bei Lynx auch.\nAber das schauen wir uns sofort an, ähm, und zunächst einmal, das hier ist, ähm,\nzunächst einmal, das hier ist die App, die ich damit entwickelt hab, das ist im Grunde genommen ein billiges Kanban-Board.\nIch, wie gesagt, ich weiß, das ist keine vollständige App, das ist nicht mal tausend Zeilen gewesen,\ndas war einfach nur eine Demo für mich, um zu gucken, was kann ich damit relativ schnell machen.\nUnd das hier hab ich mit der Dokumentation innerhalb von nicht mal einer halben Stunde gemacht gehabt.\nIch kann die Tasks da drin auch verschieben, ich kann da auch Sachen rein, äh, reinfügen,\nnicht, das war verbuggt, sorry, aber ich kann sie editieren, ähm,\nund da seht ihr auch direkt, wie so ein,\nBug aussieht, wenn ich einen Fehler bekomme, dann seh ich den auch direkt in der App,\nund dann seh ich hier unten drin, aha, Reference Error Prompt is not defined,\ndas war im Endeffekt ein Fehler, den ich eingebaut hatte, und dann müsste ich jetzt quasi hergehen,\nund müsste das erstmal in meiner Entwicklungsumgebung finden,\nwobei das schon machbar ist, da steht auch direkt die Zeile dabei, das heißt, ich weiß, wo ich suchen muss.\nAlso alles in allem schon mal eine relativ schnelle, solide Umgebung für die Entwicklung von quasi allem.\nUnd wo wir's ganz kurz von mobilen Apps haben, äh, ich kann euch meine App empfehlen,\ndie ist zwar nicht mit Lynx geschrieben, sorry, ich weiß, dafür entwickel ich sie, ähm, selber komplett mit Flutter,\nähm, ist auch Cross-Plattform dementsprechend, das heißt, ihr findet sie hier bei Apple und hier hinten bei, äh, Android,\nund könnt die dann einfach installieren, das ist ein Newsreader im Grunde genommen.\nÄhm, das heißt, Nachrichten, so wie ich sie gerne hätte, und ich entwickle grade noch ein paar andere Features,\nund ich bin fairerweise auch grad an nem kompletten Read-Write dran, weil ich die Architektur geändert hab,\nweil ihr mir ein paar Bugs gemeldet habt, wie zum Beispiel, sie startet langsam,\nwo wir bei den Vorteilen von Lynx sind. Ich hab tatsächlich kurz überlegt, ob ich das Rewrite in Lynx machen soll.\nAber, anyways, ähm, ich mach das grade komplett noch mal von vorne, damit die App auch euer komplettes Feedback noch mit drin hat.\nGrapheneOS geht aktuell noch nicht, und es gibt ein paar Schwierigkeiten mit dem Startups zum Beispiel,\naber alles andere, das Ding ist ein wunderbarer Newsreader, auch jetzt schon.\nDie Nachrichten, die ihr dort bekommt, sind eben Kurzzusammenfassungen mit Quelle, mit Teilfunktion,\nmit später Lesen-Funktion, und wirklich, ich glaube, ein, ein wertvolles Add-on,\ndass man sich nicht mehr durch diese ganzen Clickbait-Artikel durchlesen muss, weil das haben wir weg.\nPlus, vor allem, ähm, dadurch, dass es ein RSS-Reader im Grunde genommen ist, haben wir ein festes Ende.\nDas heißt, irgendwann haben wir alles gelesen, und wir können nicht noch mal zum Beispiel den Google News Feed aktualisieren,\noder bei TikTok noch 20 Videos weitersuchen, und dann potenziell noch mal weitere News finden, weil die vielleicht noch zu uns passen.\nNein, es gibt ein festes Ende, das heißt, man verbringt nicht mehr unendlich viel Zeit mit Nachrichten,\ndie vielleicht gar nicht relevant sind, nur weil irgendein Algorithmus das denkt.\nIch finde das Projekt wirklich wichtig, ähm, und wie gesagt, ich nehme super gerne euer Feedback noch mit, ähm,\nund ich schreib das Ganze gerade auch noch mal from scratch komplett neu, damit ich die Architektur sinnvoll neu machen kann,\nweil das Ganze auch wieder mittlerweile ein bisschen arg überkomplex geworden ist.\nWie gesagt, Updates an der Architektur sind, das ist ein anderes Thema.\nAber ja, ähm, ich will euch aber auch noch was ein bisschen zu Lynx erzählen, und zwar, Lynx ist, wie gesagt, Cross-Plattform,\nund trotzdem kann man auch native Module ausführen.\nDas heißt, ihr könnt nativen Swift- oder Kotlin-Code schreiben, und dann Lynx einbetten, wenn ihr das wollt.\nOder andersrum, ähm, diesen nativen Code in Lynx einbetten.\nGleichzeitig haben wir, ähm, einen sehr, sehr bekannten Stack, nämlich HTML, CSS und JavaScript.\nSchauen wir uns gleich noch mal genauer an, wie das aussieht.\nUnd wir haben eine eigene Engine. Generell, wir haben eigene Bestandteile, die stark optimiert sind.\nAlso, ähm, PrimJS ist wirklich auch von ByteDance entstanden.\nSo, Lynx hat sich entwickelt, das ist die Engine, die da hinten dran läuft.\nUnd die hat zwei Threads.\nDiese zwei Threads sind quasi optimiert, damit sich für den User immer alles flüssig anfühlt.\nDas heißt, es gibt einen Vordergrund Thread, der für die, für die grafische Oberfläche ist.\nDas heißt, wenn ihr irgendwohin swiped, oder irgendwas drückt,\ndann wird das sofort ausgeführt mit privilegierten Rechten.\nDas heißt, also nicht privilegierte Rechte, in dem Sinne,\naber, ähm, er hat Vorrang über alle anderen Tasks, oder, ähm, oder Threads, die er erstellt.\nThreads, die ihr erstellt. Das heißt, die UI,\nalso das, was man sieht als Benutzer,\nist niemals blockiert.\nDadurch fühlt es sich immer flüssig an. Klar,\nkann mal passieren, dass wir so ein Lade-Icon\nbekommen oder sowas und dann wird im Hintergrund\nquasi Information geholt und dann angezeigt,\naber die grafische Oberfläche\nblockiert nicht. Und das\nist extrem wertvoll. Das\nist cool. Das macht das wirklich\nsehr, sehr gut. Und gleichzeitig haben wir\neinen Background-Runner oder Background-Runtime\nheißt das bei denen,\ndie im Hintergrund sozusagen Informationen\nvon einem Server holt und dann dort ausführt,\ndie blockiert aber, wie gesagt, unser Frontend\nnicht. Also die blockiert nicht, wie das Ganze ausgeführt\nwird. Dadurch fühlt sich das sehr, sehr flüssig an.\nUnd das kann ich auch so bestätigen.\nSowohl meine eigene\nKanban-App da, als auch\nalles, was ich irgendwie ausprobiert habe.\nEs gibt ein paar Demo-Apps, die man auch\nausprobieren kann. Die fühlen sich auch alle\nsehr, sehr flüssig an.\nDas ist der Code oder ein Beispiel\nvon dem Code. Das ist wirklich das, was man am Anfang bekommt.\nUnd für die Leute, die vielleicht mal\nWeb-Entwicklung gemacht haben, das sieht wirklich\naus. Und es ist im Grunde genommen auch\nReact. Das Ganze basiert ja auf React,\nbeziehungsweise genauer gesagt auf React\nLynx. Das ist eine eigene Version\nvon React. Und ja, wir können\nhier tatsächlich sagen, hey, wir wollen hier zum Beispiel eine\nView haben. Wir wollen hier die View-App\nhaben, dann Banner haben. Da drin wollen\nwir ein Logo haben. Und dann wollen wir hier, wenn wir\ndraufklicken, wollen wir ein anderes Logo\ndrin haben. Das ist im Grunde genommen das hier.\nHier haben wir diesen Const on Tab.\nDas ist quasi, wenn man draufklickt, dann\nmach was. Und zwar Set Alter Logo.\nUnd das ist im Grunde genommen\ndiese Funktion hier.\nAlter Logo. Und hier sagen wir einfach, hey,\nwenn wir es nicht, also\nder Standard ist eben Alter Logo.\nUnd hier\nbinden wir diese Funktion drauf. Und das ist\nentweder dieses Logo React oder Logo\nLynx. Und wenn wir draufklicken, wechselt das halt.\nGleichzeitig haben wir danach noch einen Text\nmit React und dann ein Subtitle\nmit on Lynx. Und dann haben wir hier unten\nnoch ein bisschen weiterer Text, beziehungsweise\nein Bild mit einem Pfeil drauf. Und das\nwar es eigentlich auch schon. Das heißt, im Grunde genommen ist\ndas genau so, wie wir es\nerwarten würden, von einer\nganz stinknormalen React App.\nNichts, was irgendwie wirklich\nneu gelernt werden muss, so wie man\neigentlich schon immer React geschrieben hat und womit man\nhalt auch vertraut ist. Und das ist ein riesiger\nSelling Point, wenn man plötzlich\nseinen Entwickler nicht in einem neuen Framework\nauch noch schulen muss.\nWas den Design, achso genau,\ndas wollte ich euch sagen. Was das Design angeht,\ndas ist wie gesagt auch ganz stinknormales\nCSS. Das ist\nnichts besonderes. Ihr könnt die Farben einstellen,\nihr könnt Transparenzen einstellen, irgendwelche\nSchatten einstellen, Border einstellen,\nalles so, wie wir es auch schon kennen,\nmit all den Funktionen, die eben\nCSS auch schon hat. Auch das ist\nnichts, was ein Webentwickler neu lernen\nmuss und womit man irgendwie\nvertraut werden muss. Und das macht das wirklich\nsehr, sehr viel\nbesser als beispielsweise jetzt ein Dart Flutter.\nDafür muss man neue Entwickler haben, dafür muss man\nnochmal neu was entwickeln. Und\nja, im Grunde genommen sehr, sehr cool.\nAnschließend natürlich einmal ganz kurz\ndie Komponenten betrachtet, weil wir müssen als\nEntwickler uns ja nicht nur damit auseinandersetzen, hey,\nkönnen wir da irgendwie rein, sondern was ist\neigentlich im Hintergrund, was läuft da?\nUnd man muss sagen, dass\ndiese Komponenten, die hier verwendet\nwerden, soweit ich weiß,\nalle eigene Versionen\nvon etwas sind, die\nirgendwo anders zum Einsatz kommen. Das heißt,\nByteDance hat das alles nochmal\ncustomised und alles nochmal angepasst,\nsodass es für Lynx optimiert\nist. Wir fangen an mit RSpeedy.\nRSpeedy haben wir kennengelernt zum\nInitialisieren. Das heißt, npm create\nRSpeedy by latest,\nist im Grunde genommen der\nStarter für euren\nCode. Das heißt, der generiert erstmal euren\nCode. Und das ist ein Bundler, der\nauf Basis,\nihr habt den Rechtschreibfehler nicht gesehen, auf Basis\nvon RSpec\nbasiert.\nDer ist auch jetzt Rust basiert, das\nheißt, dadurch natürlich auch nochmal ordentlich\nschnell. Ihr kennt ja Rust. Und\ngleichzeitig Webpack kompatibel, das heißt\nall die Pakete, die wir zum Beispiel von npm\noder sowas benutzen wollen, können wir da auch\nin den allermeisten Fällen reinpacken und\neben auch dieses Live-Reloaden ist\ngar kein Problem.\nAlso RSpeedy, ich hatte keine Probleme\ndamit. Ich bin aber auch nicht komplett tief reingegangen\nund ich hab nicht irgendwelche seltsamen\nSachen oder so probiert. Ich hab auch zum Beispiel\njetzt keinen 3JS probiert. Das wäre noch\nwas, was man machen könnte. Aber hat\nbei mir sehr, sehr gut funktioniert.\nUnd ja, ist optimiert eben\nfür Lynx auch nochmal.\nPrimJS ist eine JavaScript-Engine.\nDie haben wir schon mal ganz kurz angesprochen.\nDie ist nur für Lynx da.\nBasiert aber auch wieder auf etwas, was\nes schon gibt und zwar QuickJS. QuickJS\nkennt vielleicht der ein oder andere auch eine\nziemlich beliebte Engine eigentlich, oder?\nIch weiß nicht, was ihr dazu meint.\nIch fand sie immer ganz gut. Und\nhat vollen ES-2019\nSupport, das heißt auch eine\nja, was heißt neue Version 2019\ndas ist auch schon wieder ein bisschen, ja, aber\nnicht gerade eine alte Version von JavaScript,\ndie wir verwenden können. Selbstverständlich könnt ihr auch TypeScript\nbenutzen. Und wir haben\nin PrimJS, anders als in QuickJS,\nnochmal einen eigenen Garbage-Collector\ndrin. Da haben sich\ndie Entwickler einfach gedacht, hey,\nlass das mal nochmal neu machen und lass das nochmal besser\nmachen. Und haben dann auch noch gleichzeitig\nein paar Optimierungen reingepackt. Ich erspare\neuch die Details zu den Optimierungen. Die\nsind umfangreich und\nkompliziert gewesen. Brauchen wir aber eigentlich auch\nnicht wissen. Es funktioniert\nziemlich gut. Und\ndann haben wir, weil ich auch schon gesagt habe,\ndas Debuggen in der App ist ein bisschen schwierig.\nWir haben ein\nLynx DevTool, das wir noch\nzusätzlich verwenden können, aber\nnicht müssen. Das, was ihr in der App gesehen habt,\ndas war das Lynx\nder\nLynx Explorer. Und\nder Lynx Explorer, der hat im Grunde\ngenommen nur die Möglichkeit, die Apps auszuführen. Wenn halt\nein Fehler auftritt, dann kriegt ihr unten so eine kleine\nFehlermeldung, wie wir es gesehen haben.\nIm Lynx DevTool, das ist ein elektronbasierter\nDebugger. Das heißt, ihr\nkönnt tatsächlich euer Smartphone\nvia USB anschließen und\ndann den Debugging-Modus\nstarten, so wie wir es beispielsweise von\nAndroid Studio kennen. Und dann bekommt\nihr auch die Möglichkeit, konkret Code\nbeispielsweise zu pausieren und so weiter\nund so fort. Das geht mit dem\nLynx DevTool. Ist aber noch mal\nnatürlich ein bisschen mehr Aufwand, ein bisschen invasiver\nund wenn man einfach so eine schnelle Entwicklung machen möchte,\nreicht es wahrscheinlich, wenn man es ohne macht.\nIch habe es nicht benutzt, bin ich\nehrlich, aber ja, es gibt\nes. Es ist noch nicht komplett\nin das Entwicklungsumfeld\nbeispielsweise von einem Android\nStudio mit integriert. Da kommen wir aber auch\ngleich noch dazu.\nDenn, also fairerweise, ich\nmuss sagen, ich habe hier\nein bisschen ausprobiert. Was kann man\nmachen? Wie aufwendig ist das? Und\nwie leicht kommt man eigentlich da rein?\nIch entwickle Apps\nnormalerweise, wenn ich sie Cross-Plattform machen möchte,\nmit Flutter, weil Flutter natürlich\ngenau dieses Glied\nist, was man braucht. Man möchte\noder ich möchte nicht für Android\nund für iOS jeweils eine eigene\nApp entwickeln müssen. Und\nwenn man dann gleichzeitig auch noch, und das kann man bei Flutter,\nfür Web und für\nWindows, Linux und macOS entwickeln\nkann, dann ist das ein riesiges Argument.\nUnd genau dieses Argument nimmt jetzt hier\nLynx und sie haben auch tatsächlich geschrieben, sie\ninspirieren sich quasi von Flutter, wollen\naber das Ganze nochmal ein bisschen besser machen.\nUnd zwar mehr zugänglich für\nLeute, die mit Web-Entwicklung Erfahrung haben.\nOftmals ist da auch einfach React dabei.\nUnd das macht absolut Sinn.\nEs macht Sinn,\neinen technologischen,\nein technologisches Fundament zu\nnehmen, das viele schon kennen\nund das dann einfach noch funktionaler\nzu machen für andere Menschen. Also\nquasi auch noch für Web-Unternehmen.\nUnd App-Entwicklung. Und das ist cool.\nWas mir noch\nfehlt, ist, also ich meine\nder Zugang ist super, super einfach.\nAber was mir noch fehlt, ist ganz konkret\ndie Integration natürlich in sowas wie\nAndroid Studio. Deswegen benutze\nich es jetzt auch nicht für den Rewrite\nvon meinem Morph-Reader. Wenn es\nim Android Studio drin ist und ich quasi sagen\nkann, hey, führ das mal auf meinem virtuellen\nGerät aus, führ das mal hier drauf aus und\nlass mich direkt debuggen und\ngleichzeitig benutze mal bitte noch diese\nund diese und diese und diese\nBibliothek, die ich dann auch verwenden möchte\nund die sind dann auch einfach kompatibel für\ndas, was ich machen möchte.\nIch glaube, dann hat\nLynx tatsächlich ein riesiges\nPotenzial, das Ganze zu machen.\nWas wir jetzt gerade haben, ist ein\nneues, ein brandneues Tool,\nfür das es natürlich noch keine große\nCommunity gibt. Für das es natürlich noch keine\nkeinen breiten Support gibt. Aber\nder wird wahrscheinlich\nkommen. Ich meine, das ist jetzt kein kleiner Hersteller.\nDas ist halt ByteDance.\nDas ist TikTok. TikTok ist eine,\nder wahrscheinlich meist genutzten Apps\nüberhaupt momentan. Und dementsprechend kann\nman davon ausgehen, dass hier der Support\nauch in Android Studio und so weiter\nkommen wird. Und dass das immer\nmehr auch Verbreitung finden wird. Ich kann auch\nkomplett verstehen, warum. Was ich\neuch empfehlen kann, ist, wenn ihr darauf Bock habt,\nwenn ihr beispielsweise Webentwickler seid\nund ihr wollt anfangen für Mobile\nauch zu entwickeln, native Apps zu\nentwickeln, die dann auch wirklich\nauf Mobile Geräten laufen,\nman sie installieren kann, ganz normal.\nDann probiert das super gerne aus.\nDer Vergleich zu React\nNative liegt allerdings natürlich auch\nnahe. Aber von React\nNative grenzt sich\nLynx eigentlich ziemlich deutlich ab,\nweil sie eine schnellere und effizientere\nImplementierung von ihrer Architektur haben.\nNämlich diese zwei Thread Architektur, die ihr\nja gerade schon gesehen habt. Während React\nNative ist ja im Grunde genommen\nkein, also das arbeitet sehr viel\nmit Bridges und nicht\nwirklich ultra performant.\nWeswegen, also\nsorry, falls sich da jetzt irgendjemand\nzu nahe drehte, ich hab noch nicht so viele Apps\ngesehen, die mit React Native geschrieben\nwurden. Und ich könnte mir vorstellen, dass\ndas einer der Gründe ist.\nFlutter wiederum ist, äh,\nDart Flutter ist jetzt nichts, was\nallzu beliebt ist, wenn man\nWebseiten entwickelt,\nweil es einfach dafür auch nicht gedacht war\nund Lynx hat jetzt irgendwie so ein bisschen\nbeides verheiratet, wenn man so möchte.\nIch glaube, dass das\ntatsächlich ein sehr, sehr spannender Ansatz ist,\nder aber natürlich auch\nganz einfach direkt in Flutter umgesetzt\nwerden kann oder in Dart oder auch\nganz einfach in React Native umgesetzt werden kann,\nwenn man die Architektur überarbeitet. Das geht schon.\nMan muss nur, ähm,\nja, man muss nur überlegen, ob das halt\nmachbar ist.\nAber alles in allem auf jeden Fall ein Framework,\ndas wir im Auge behalten sollten\nund ich hoffe, das Video hat euch gefallen und wir hören\nuns beim nächsten Mal wieder im Cyberspace. Ciao!",
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